Mein erster richtiger Grow

@Antonio kann ich leider nicht sagen ob es sich auswirkt mit dem dÜnger und Pilze im Boden . Mir Fehlt die Routine was das angeht . Ich versuche mich seit 4 durchgängen mal dran zuhalten aber scheitert immer .

Bin ja auch deswegen auf stark vorgedüngte Erde gewechselt damit ich kaum Probleme mit den Pflanzen bekomme was mehr oder weniger klappt .

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@Pflanzenfee

Das stimmt. Wir sind halt echt ein bunter Haufen, auch mit so unterschiedlichen Kenntnisständen und Techniken. Alleine der Trocknungsthread hat schon eine breite Palette an Möglichkeiten gezeigt.

Der Geruch ist echt hammer, ich mag den auch gerne :eyes:

Wir wohnen allerdings in einer etwas “konformeren” Umgebung, und meiner Frau stimmt den vermutlich nicht so zu, bei mir ist Abluft+AFK installiert.

Ich puste ja aber auch so gut wie direkt nach draußen, der Stellplatz von meinem Zelt hat einen regen Luftaustausch, daher hatte ich sie anfangs ja auch abends immer rein geholt.

Weil du sagtest “erst Lampe dann Zelt”: du denn diese “Stablampen” geholt, oder hattest du direkt Panele?

Mit diesen Lampen, die so aus mehreren Stäben bestehen, habe ich zuerst geliebäugelt, weil ein Panel von der Decke hängen irgendwie wie Mist auf mich wirkte. Dann habe ich mich aber entschieden direkt das Panel zu holen, und (weil ein Panel direkt von der Decke hängend dann tatsächlich Mist war) das Zelt dazu.

Wenn du die Stabdinger hast - sind die brauchbar?

Solche Dinger meine ich:

(Für Copyright weil nicht mein Bild: Bildquelle vom Hersteller “Vitaro”)


@Meep

Du argumentierst irgendwie gerade nicht für die Pilze, oder? :smiley:

Nein, alles gut, war ein Scherz, ich verstehe wie du das meinst. Ich schreibe sie mir dennoch auf die Agenda, wenn ich soweit bin dass ich richtig richtig züchte sind die in meinem OneNote “Für Profis”-Bereich gelandet, danke für den Tipp!

Update von meinen Pflanzen: heute hatten sie mal einen Tag Freigang, während ich außer Haus war durften sie unseren Garten erkunden.

Das scheint denen auch gut getan zu haben.

Jetzt habe ich dummerweise die Fotos vergessen, aber:

  • bei dem Seedback ist die dritte Reihe an Bildern nun ausgebaut
  • die anderen beiden sind gefühlt einen Zentimeter höher geworden

Kann Zufall sein, dass das mit dem Freigang zusammenhing, aber beruhigt mich zumindest bis morgen.


Ich habe ebenfalls mal Messwerte genommen.

Heute morgen war sie bei ca. 78%, gerade eben bei knapp über 60. Laut Internet also ok.

Temperatur war heute morgen bei 21 Grad, jetzt gerade bei 24.

Und Licht war bei der Messung heute morgen bei ca. 11-15 DLI (11, 12 und 15). Würde ich noch mal niedriger lassen, stelle ich morgen auf ca. 20 um.

Ich habe in der von @GrowGreenG empfohlenen und übrigens wirklich guten App mit “FL (warm)” gemessen, 7€ damit sie die Werte für ein LED-Panel anzeigt waren es mir noch nicht wert, und zumindest die drei kostenfreien Lichtquellen unterschieden sich nur in der Nachkommastelle bei Messungen.

@Antonio bischen recherchiert zu dem Thema

Bodenpilze spielen beim Anbau von Cannabis eine entscheidende Rolle für das Wurzelwachstum, die Nährstoffaufnahme und den Schutz vor Krankheiten. Man unterscheidet hierbei vor allem zwischen nützlichen Symbionten und pathogenen Schimmelpilzen, die der Pflanze schaden.

Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten Pilzgruppen im Substrat und ihre konkreten Auswirkungen auf Cannabis.

1. Die Nützlinge: Mykorrhiza und Trichoderma

Die wichtigsten nützlichen Bodenpilze lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen, die sich im Wurzelbereich (der Rhizosphäre) ansiedeln.

Mykorrhiza-Pilze (Endomykorrhiza)

Cannabis geht eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AMF) ein. Der Pilz dringt dabei in die Wurzelzellen ein und bildet ein feines, weitreichendes Netzwerk aus (Hyphen).

  • Nährstoff-Booster: Das Hyphennetzwerk vergrößert die Wurzeloberfläche um das Bis zu Hundertfache. Dadurch kann die Pflanze festsitzenden Phosphor und Spurenelemente hocheffizient aufnehmen.
  • Trockenstress-Schutz: Die feinen Pilzfäden erreichen winzige Poren im Boden, an die die dicken Pflanzenwurzeln niemals herankommen würden, und sichern so die Wasserversorgung.
  • Wichtig für den Kauf: Achte darauf, Produkte mit Glomus intraradices oder Glomus mosseae zu wählen. Ektomykorrhiza (wie man sie von Waldbäumen kennt) bringt bei Cannabis nichts.

Trichoderma-Arten

Trichoderma sind schnell wachsende Schlauchpilze, die im Boden als Bodyguards fungieren.

  • Konkurrenzausschluss: Sie besiedeln die Wurzeloberfläche extrem schnell und nehmen schädlichen Pilzen den Platz und die Nahrung weg.
  • Aktive Abwehr (Mykoparasitismus): Trichoderma greift schädliche Pilze direkt an, durchbohrt deren Zellwände und verdaut sie. Zudem schütten sie Pflanzenhormone aus, die das Wurzelwachstum anregen.

2. Die Schädlinge: Wurzelfäule und Gewebezerstörer

Fehlt dem Boden Sauerstoff (z. B. durch Staunässe), kippt das Mikroklima und pathogene Pilze vermehren sich rasant.

| Pilzgattung | Krankheitsbild | Symptome bei Cannabis | Ursache / Auslöser |
| :— | :— | :— | :— |

| Pythium (Eipilz) | Wurzelfäule | Wurzeln werden braun, schleimig und riechen faulig; Blätter hängen dauerhaft; plötzlicher Wachstumsstopp. | Zu nasse Erde, mangelnde Belüftung des Substrats, kontaminiertes Wasser. |
| Fusarium | Gefäßwelke / Stammfäule | Einzelne Triebe oder die ganze Pflanze welken plötzlich am helllichten Tag, da die Leitungsbahnen verstopfen. Häufig braune Verfärbungen im Stammquerschnitt. | Verletzungen der Wurzeln, infizierte Erde, zu hohe Temperaturen im Wurzelbereich. |
| Botrytis | Knospenfäule (Bud Rot) | Beginnt oft unbemerkt im Inneren dichter Blüten; Blüten verfärben sich grau-braun, vertrocknen und zerfallen bei Berührung zu Staub. | Sehr hohe Luftfeuchtigkeit in der Spätblüte (>55%), mangelnde Umluft. |

Praxis-Tipps für den Anbau: So nutzt du Bodenpilze optimal

Direkter Wurzelkontakt beim Umtopfen

Vegetationsphase

Streue das Mykorrhiza-Pulver beim Umtopfen direkt in das Pflanzloch oder jene Stelle, an der der Wurzelballen die neue Erde berührt. Mykorrhizapilze müssen die Wurzeln physisch berühren, um die Symbiose zu starten; einfach nur von oben gießen ist deutlich weniger effektiv.Verzicht auf mineralischen Phosphor-Überschuss

Düngung

Verwende in den ersten Wochen nach der Beimpfung keine hochdosierten, rein mineralischen Phosphordünger. Ein hoher Gehalt an leicht verfügbarem Phosphat signalisiert der Pflanze, dass sie den Pilz nicht braucht, was die Besiedlung stark ausbremst. Organischer Dünger (Bio-Anbau) ist ideal.Zuckerstoffe füttern

Pflege

Füttere das Bodenleben gelegentlich mit Kohlenhydraten. Unraffinierte Melasse (Zuckerrohrmelasse) im Gießwasser liefert den Pilzen im Substrat eine leicht zugängliche Energiequelle und kurbelt deren Vermehrung an.Staunässe konsequent vermeiden

Prävention

Sorge durch den Einsatz von luftdurchlässigen Töpfen (z. B. Stofftöpfen) und Perlit im Substrat für ausreichend Sauerstoff an den Wurzeln. Nützliche Pilze sind aerob (brauchen Sauerstoff), während die gefährliche Wurzelfäule (Pythium) in sauerstoffarmen, nassen Böden explodiert.

@Antonio Ja mein Fehler, bei Apple kosten die meisten Lichtarten. Bei mir (Xiaomi) ist Led Vollspektral kostenlos gewesen. Keine Ahnung warum das so ist. Aber haste Recht unterscheidet sich kaum.

@Meep

Klingt spannend, aber auch irgendwie zu schön.

Auf der Liste gelandet sind sie auf jeden Fall dennoch - vielen Dank für die ergänzenden Informationen!

@GGG

Das wird ein drastischer Themenwechsel, sorry: das ist ein Standardding, das habe ich beim Wechsel zu Apple sehr schnell bemerkt - In-App Sachen sind teurer, und es wird für mehr Sachen Geld verlangt. Ich (selber Android- und Apple-Developer) vermute, dass es an den Kosten liegt.

  • Für Android kann man auf allen Betriebssystemen entwickeln. Für den Play Store zahlt man 20€(?), und man ist für immer drin
  • Für Apple braucht man dringend MacOs (teuer), und muss 100€ im Jahr zahlen (auch teuer)

Meine Android-Gebühr habe ich vor fast 15 Jahren bezahlt und habe seitdem Zugriff auf alles für Android Developer. Apple stellt jedes Jahr pünktlich eine neue Rechnung.

Für mich als User natürlich ganz schön nervig, für mich als Entwickler aber auch Verständlich.

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@Antonio nein, von diesen lampen habe ich keine einzige, weil zum einen das spektrum nicht wirklich passt und die auch sehr schwach sind. wenn du pflanzen hast, die licht wirklich anbeten (wie unser aller lieblingspflanze), dann machst du an der stelle eine nullrunde.

man kann sie zwar verwenden, aber maximal in der keimling phase, oder wenn man blühende stecklinge hat, die wurzeln und gleichzeitig reveggen sollen. da in dieser phase (bei mir) jedoch 24/7h licht sein muss, fallen die lampen bei mir so oder so aus dem system, da die eine integrierte zeitschaltuhr haben, die zum einen sehr unzuverlässig ist und auch nur maximum 8-12 std licht am stück geben. man kann es nicht manipulieren, für länger.

ich hab mir direkt panele gekauft- zum teil mit 80watt pro lampe, die meine panaschierten raritäten sehr mögen.

ich kann die sansi LED pflanzenlampen/glühbirnen/panels empfehlen. die haben eigentlich für jeden was passendes und auch verschiedene wattzahlen. da kommt es dann halt drauf an, was für pflanzen du drunter stellst.

pinkes licht ist selten das gelbe vom ei! :slight_smile:

@Antonio ich hab so eine Doppelstablampe wie in dem Bild in deinem Kommentar zu sehen. Meine hat aber fast kaum Leistung (5 Watt) aber ich hab damit keine guten Erfahrungen gemacht. Für Keimlinge/Sprösslinge okay aber danach braucht es schnell was besseres. Es gibt aber auch so LED-Strips, die man an die Wände der Growbox oder so kleben kann, die die Pfanzen dann auch seitlich und unten beleuchten. Keine Ahnung, ob das sinnvoll ist aber die bekommt man auch mit etwas mehr Leistung (20 - 30 Watt).

@chilichote diese klebestreifen sind im grunde auch für den ar***. :slight_smile:

es ist immer ein ganz gutes zeichen, wenn irgendwo steht, was es für verbaute led´s sind, bzw von welchem hersteller. da kann man sich dann auch gezielt drüber informieren (zb mit google), bevor man kauft. wenn dazu keine angaben gemacht werden, kann man sich im grunde schon denken, warum das so ist. :wink:

@Pflanzenfee das stimmt leider. Ich bin froh, dass zumindest meine Sunlight-LED von AliExpress hält, was sie verspricht. Ich vertrau meist einfach dem abgebildeten Spektrum aber da fiel mir bei allen Anbietern, besonders bei günstigen Growlights, häufiger auf dass sich die Angaben schon auf der Artikelseite oft widersprechen. Sowas kauf ich dann nicht, nur eben einmal diese Doppelstablampe. War doof^^

@chilichote es muss ja nicht unbedingt ein markenname drauf stehen. ich habe den großteil meiner lampen ebenfalls von ali - es sind aber samsung led´s verbaut. wurde mir selber mal empfohlen, da ich selbst nicht so große ahnung von technik habe. seither habe ich mich beim lampenkauf aber penibel daran gehalten, auf sowas zu achten. ich habe manche lampe bereits so 3-4 jahre im gebrauch und kann mich bis jetzt nicht darüber beschweren und musste auch noch keinen ersatz beschaffen.

lichtwerte und ob diese nachlassen, habe ich noch nie gemessen. ich sehe es ggf am wuchs der pflanzen, sollte sich da etwas verändern - bisher hat es das nicht.

@Pflanzenfee ich hab ein Tuya-Smart-Dingens bei mir dran, quasi als Zeitschaltuhr aber damit kann man auch den Stromverbrauch tracken - zwar läuft die Lampe erst ein dreiviertel Jahr aber dafür fast ununterbrochen. Bisher ist der Strromverbrauch exakt gleich. Denn ich denke auch, gerade bei sowenig Licht wie bei mir, würde ich das sofort bei den Pflanzen merken und das wäre superdoof. Ich hab davon aber damals direkt noch drei nachgeordert - für den Fall der Fälle^^

Aber da gibt es leider keine Dokumentation über die verbauten LED.

@chilichote solange du zufrieden bist, geht das. kannst dich aber auch schnell mit sowas in nesseln setzen. :slight_smile:

@Pflanzenfee trial and error - mit den Sunlight-Lampen hatte ich einfach Glück, denke ich! Und die waren ja auch nicht teuer, knapp 5€ das Stück. Wäre verschmerzbar, wenn das Müll gewesen wäre. Die Doppelstablampe hat 10€ gekostet^^

Aber in euren Dimensionen hier hätte ich mich total geärgert, wenn ich da Scheiss gekauft hätte! Die 140/200/240 und mehr Watt-Dinger sind selbst in billig schon recht teuer. Und da hätte ich vermutlich die Investition gescheut, was anständiges zu kaufen. U.a. so kam ich dann zu dem Low Budget-/Low Effort-Ansatz, aber auch wegen dem Stromverbrauch und letztendlich wegen den Mengen, die daraus entstehen, die ich nie aufbrauchen könnte.

@chilichote bzgl der erntemenge kannst du dir ja dann auch nur eine pflanze ins zelt stellen. sparst du saatgut und kommst trotzdem auf deine 50 gramm! ^^

@Pflanzenfee das stimmt aber mit drei Pflanzen schaff ich ja auch ca. 15 - 25g in drei Monaten, nur halt zu einem Bruchteil der initialen Kosten und auch mit deutlich weniger Energiekosten. Daher macht das für mich auf diese Weise einfach mehr Sinn als teure Ausrüstung und viel Strom. Und ich konsumiere diese Menge nichtmal in drei Monaten, ich hätte also sogar immernoch Überschuss, der sich ansammelt^^

@chilichote ah, okay! da agieren wir in der hinsicht komplett gegensätzlich. ich habe pflanzen durchaus auch mal ca 5 monate in der vegi, wenn ich diverse stressmethoden anwende. deshalb bevorzuge ich auch die photoperiodischen. ich fummel gern an den süße herum!^^

@Pflanzenfee wenn ich zuviel an Pflanzen rumfummel, gehen sie mit großer Wahrscheinlichkeit ein… daher lass ich das lieber :sweat_smile::disappointed_face:

@chilichote musst du dir vorm fummeln die finger waschen! xD

falls das zu frech war - sry! ^^

@Pflanzenfee Haha, alles gut!^^