Modern US-Genetics vs. Oldschool-Klassiker

Modern US-Genetics vs. Oldschool-Klassiker: Christmas Cookies & Triple Cheese im Vergleich

Moin zusammen,

ich wollte euch mal einen direkten optischen und genetischen Vergleich von zwei meiner aktuellen Sorten dalassen: Christmas Cookies (von Seedsupplier) und Triple Cheese.

Der Unterschied zwischen den beiden könnte sowohl visuell als auch von der Genetik her kaum größer sein – hier treffen quasi zwei völlig verschiedene Welten aufeinander.


:microscope: Genetik & Ursprung

  • Christmas Cookies (Links): Basiert stark auf der modernen US-amerikanischen „Cookies“-Familie (oft Girl Scout Cookies-Kreuzungen). Diese Genetik steht für extremen Harzbesatz, dichte Blütencluster und ein komplexes, oft süß-teigiges, leicht minziges oder cremiges Aroma.
  • Triple Cheese (Rechts): Ein absoluter Oldschool-Klassiker, meist eine Kreuzung aus Blue Cheese und der originalen Cheese. Hier schlägt die klassische Skunk- und Indica-Verwandtschaft voll durch. Das Aroma ist typischerweise extrem intensiv, durchdringend, käsig-herb und leicht säuerlich.

:eye: Optik & Farben

  • Christmas Cookies: * Zeigt ein starkes Farbspiel mit tiefen Violett- und Lavendeltönen (verursacht durch Anthocyane), gepaart mit dunklem Waldgrün.
    • Die Blütenstruktur ist extrem kompakt. Die Knospen wirken durch die schiere Masse an dicht an dicht sitzenden, großen Trichomköpfen fast weiß überzuckert („frostig“).
  • Triple Cheese: * Präsentiert sich im klassischen, saftigen Limettengrün bis Hellgrün.
    • Fällt sofort durch den extrem dichten Teppich aus leuchtend kupfer- bis bernsteinfarbenen Härchen (Pistillen) auf, die den Bud fast komplett einhüllen. Die Struktur ist zwar fest, wirkt aber organischer und etwas blättriger.

:scissors: Trim & Textur

  • Christmas Cookies: Wurde extrem sauber gecuttet. Da die Genetik sehr feste, knubbelige Blütenkelche (Calyxes) bildet, lässt sie sich perfekt “nackt” trimmen, sodass nur die pure, harzige Kelch-Struktur übrig bleibt.
  • Triple Cheese: Hat einen etwas offeneren Wuchs, bei dem die kleinen, ebenfalls komplett harzüberzogenen Zuckerblätter enger an der Blüte sitzen. Deshalb bleibt hier beim Trimmen oft etwas mehr Blattmaterial stehen (Sugar Leaf Trim), was den klassischen Look unterstreicht.

Kurz gesagt: Links hast du das moderne, dunkel-frostige „Dessert-Cannabis“ der neuen Schule, rechts den harzigen, hellgrünen und intensiv riechenden „Hecken-Klassiker“ der alten Amsterdamer Schule.

Wie sieht’s bei euch aus? Eher Team Cookies oder Team Cheese? :backhand_index_pointing_down:

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Richtig schöner Beitrag @Meep

Zu deiner abschließenden Frage:

Momentan eher Team Cookies, aber gegen ein schön stinkendes :skunk: stinktier habe ich auch nichts einzuwenden.

Sehen beide Blüten sehr verlockend aus.

Lass es dir schmecken :tongue:

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Danke .

Was nur schade ist das mein Triple Cheese eher nach Spülmittel Citrus im Baggy riecht. Das Skunkige riecht man eher beim Rauchen dann.

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Immer wieder interessant was da an Nuancen zum Vorschein kommen. Spüli hab ich so noch nie wahrgenommen :slight_smile:

Solange man keine Seifenblasen auspustet nach dem Zug :dashing_away:

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ich bin der meinung, dass man diese beiden strains schlecht bis gar nicht miteinander vergleichen kann.
christmas cookies ist ein ausgewogener, moderner hybrid und tripple cheese eine oldschool-kreuzung die stark (80%) indica-dominant ist.
da kommt es schon sehr darauf an, wonach man gerade das bedürfnis hat.

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Ich finde “Schule” eine lustige Wortwahl in dem Kontext. Ich würde ja gerne ein paar der alten Sorten ausprobieren. Kann mit vielen Buzzword Sorten immer nicht so viel anfangen. Vor allem wenn die nur darauf getrimmt sind möglichst viel THC zu haben.