Update Christmas Cookies

Hier mal ein paar aktuelle Bilder von der Christmas Cookies von @Seed-Supplier

Pflanze hat sich sehr gut gemacht. War bis Jetzt super Pflegeleicht. Dünger Fehler verzeiht sie anscheinend auch . Bekam definitiv zu wenig . Keine Anbau Technik gemacht.

@Meep sieht doch sehr ansprechend aus! ich würde mich über ein bild der kompletten pflanze freuen! :slight_smile:

@Pflanzenfee in ein paar tagen kann ich ein komplettes Bild abliefern. Komm gerade nicht ran um ordentliche Bilder zu machen. Muss erst ne andre ernten

Saugeil !! Ich finde die Pflanzen sehen immer am besten aus wem sie nur so halb Lila geworden sind :smiley:

@Hekke generell ist purple Weed schon nice . Stell mir bewusst immer welche zelt

.

@Meep da freue ich mich jetzt schon sehr drauf!

für mich ist ja ernten und trimmen eine art der meditation. wie sieht es da bei dir aus?

@Pflanzenfee so ähnlich. Bei der Ernte sieht man seine Muhe und Liebe die man der Pflanze gegeben hat. Ich kanns dann auch immer kaum abwarten das Endprodukt zurauchen

Absolut ! die Vorfreude auf den ersten Rauchtest ist immer die beste Belohnung.

@Meep sieht echt schön aus! Gute Arbeit bisher! :grin:

Ich hoffe auf neue Weihnachts-Strains dieses Jahr, die letzten habe ich leider verpasst zu kaufen :sweat_smile:

@50komma0 danke ,

Ich bin auch gespannt auf die diesjährigen Weihnachtssorten . Die von 2024 waren aber absolut nix für mich

@Meep warum?

@Pflanzenfee bin so der indica typ . Und auf grund meiner Adhs/pdbs Störung ist Sativa Genetik nicht so das ware

@Meep das ist ein gutes argument! ähnlichses, bzgl indica oder sativa bei adhs, habe ich bei einem freund auch schon beobachten können.

@Meep

@Pflanzenfee

Erklärt mir bitte mal den Unterschied auf Menschen mit AD(H)S bzgl. Indica und Sativa - zu denen gehöre ich nämlich auch und merke meistens kaum Unterschiede, nur dass ich von Sorte “A” schlechter einschlafen kann als von Sorte “B” - ich achte aber eben auch nicht drauf ob eine Sorte eher indica- oder sativalastig. Da müsste ich tatsächlich bei allen Sorten erstmal schauen.

@chilichote Bei der Betrachtung von Cannabis im Kontext von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) zeigt sich oft ein paradoxes Bild. Während neurotypische Menschen von bestimmten Sorten müde oder extrem aufgedreht werden, berichten ADHS-Betroffene häufig von einer gänzlich anderen, regulierenden Wirkung. Das liegt primär am Zusammenspiel der Cannabinoide mit dem körpereigenen Dopaminhaushalt.

Die traditionelle Unterscheidung zwischen Sativa und Indica dient im Alltag als grober Wegweiser, auch wenn die moderne Wissenschaft die tatsächliche Wirkung heute eher an den konkreten Cannabinoid- und Terpenprofilen festmacht.

Sativa vs. Indica bei ADHS im direkten Vergleich

| Merkmal / Wirkung | Cannabis Sativa (Der „Fokus-Typ“) | Cannabis Indica (Der „Ruhe-Typ“) |
| :— | :— | :— |

| Hauptfokus bei ADHS | Lindert Unaufmerksamkeit, Antriebslosigkeit und mentalen Nebel (Brain Fog). | Lindert körperliche Hyperaktivität, innere Unruhe und Impulsivität. |
| Subtyp-Eignung | Vorwiegend für den unaufmerksamen Typ (früher oft als ADS bezeichnet). | Vorwiegend für den hyperaktiven-impulsiven Typ. |
| Mentale Wirkung | Aktivierend, stimmungsaufhellend, fördert die selektive Aufmerksamkeit und Kreativität. | Sedierend, dämpfend, stoppt kreisende Gedanken (Mind Racing), angstlösend. |
| Körperliche Wirkung | Belebend, energetisch, erhöht tendenziell den Tatendrang. | Muskelentspannend, beruhigend, stark schlaffördernd. |
| Ideale Tageszeit | Morgens bis Nachmittags (für Produktivität und Alltag). | Später Abend / Nachts (zum Runterkommen und Schlafen). |
| Typische Terpene | Pinen (fokussierend), Limonen (stimmungsaufhellend), Terpinolen. | Myrcen (tiefenentspannend), Linalool (angstlösend). |
| Risiken bei ADHS | Kann bei Überdosierung Nervosität, Herzrasen oder Angst triggern. | Kann tagsüber zu Lethargie und fehlendem Antrieb (Couch-Lock) führen. |

Die neurobiologische Komponente hinter der Wirkung

Bei Menschen mit ADHS liegt strukturell oft eine Dysregulation des Dopamin-Transports vor. Das Gehirn signalisiert chronischen “Unterzucker” an Botenstoffen, was zu der typischen Reizoffenheit und der ständigen Suche nach Stimulation führt.

  • Der Sativa-Effekt (THC / anregende Terpene): In moderaten, oft mikrodosierten Mengen kann das enthaltene Tetrahydrocannabinol (THC) kurzfristig die Verfügbarkeit von Dopamin im synaptischen Spalt erhöhen. Das führt bei ADHS-Betroffenen paradoxerweise nicht zu Chaos im Kopf, sondern zu einem plötzlichen “Einklinken” des Fokus – ähnlich wie bei klassischen Stimulanzien (z. B. Methylphenidat), wenn auch über andere Rezeptorwege.
  • Der Indica-Effekt (THC / CBD / beruhigende Terpene): Wenn am Abend die Reizüberflutung des Tages einsetzt, fällt das Abschalten schwer. Hier greifen Indica-dominante Profile, indem sie das zentrale Nervensystem herunterregulieren, den Cortisolspiegel (Stresshormon) senken und den hyperaktiven Bewegungs- und Gedankendrang dämpfen.
    > Wichtiger Hinweis zur Praxis: In der Realität verschwimmen reines Sativa und Indica fast immer in Hybriden. Für die therapeutische Anwendung bei ADHS ist das exakte Zusammenspiel aus THC, CBD und den Terpenen entscheidend. So sind beispielsweise Terpinolen-reiche Varianten (oft in klassischen Haze- bzw. Jack-Herer-Genetiken zu finden) unter ADHS-Patienten empirisch sehr bekannt dafür, den Kopf “aufzuräumen”, ohne die körperliche Unruhe zu verstärken.
    >

@chilichote Während die Cannabinoide THC und CBD als grobe Regler für das Nervensystem fungieren, sind es die Terpene (die aromatischen Verbindungen der Pflanze), die der Wirkung ihre präzise Richtung geben. In der Wissenschaft nennt man das den Entourage-Effekt: Die Kombination aus Cannabinoiden und Terpenen wirkt synergetisch und verändert die biochemische Antwort im Gehirn fundamental.

Gerade bei ADHS entscheidet das Terpenprofil oft darüber, ob eine Sorte den Fokus schärft oder stattdessen Paranoia und innere Unruhe auslöst.

Die Schlüssel-Terpene bei ADHS im Detail

Hier ist die genaue Funktionsweise der drei von dir genannten Terpene sowie ein weiterer wichtiger Akteur, der bei ADHS eine zentrale Rolle spielt:

1. Pinen (\alpha-Pinen & \beta-Pinen) – Der Fokus-Maximierer

Pinen riecht intensiv nach Nadelwald und ist für die ADHS-Therapie tagsüber extrem wertvoll, da es einem der häufigsten Nebeneffekte von THC entgegenwirkt: der Vergesslichkeit.

  • Wirkungsweise: Pinen agiert als milder Acetylcholinesterase-Hemmer. Es verhindert den Abbau von Acetylcholin, einem körpereigenen Botenstoff, der für Gedächtnis, Aufmerksamkeit und die Signalübertragung im Gehirn zuständig ist.
  • Effekt bei ADHS: Es mildert den typischen “Brain Fog” (mentalen Nebel). Es hilft dabei, die Aufmerksamkeit trotz Reizüberflutung auf einer Aufgabe zu halten, und dämpft das Risiko, dass THC das Kurzzeitgedächtnis blockiert.

2. Terpinolen – Der strukturelle “Kopf-Aufräumer”

Terpinolen hat ein komplexes Aroma aus Holz, Zitrus und Kräutern. Es ist charakteristisch für viele klassische Haze-Genetiken und ein faszinierendes Terpen bei ADHS, weil seine Wirkung stark dosisabhängig und hochgradig individuell ist.

  • Wirkungsweise: In niedrigen bis moderaten Dosen wirkt es im Zusammenspiel mit THC stark aktivierend auf das Zentralnervensystem, besitzt isoliert betrachtet aber eigentlich sedierende Eigenschaften.
  • Effekt bei ADHS: Viele Betroffene berichten, dass Terpinolen-reiche Sorten das Gedankenkarussell (Mind Racing) stoppen und eine lineare, strukturierte Arbeitsweise ermöglichen. Aber Vorsicht: Bei ADHS-Patienten, die stark zu Angstzuständen oder körperlicher Hyperaktivität neigen, kann Terpinolen in hoher Dosierung ins Gegenteil umschlagen und Nervosität oder Herzrasen triggern.

3. Myrcen – Der körperliche Erdungspunkt

Myrcen riecht erdig, moschusartig und Nelken-ähnlich. Es ist das dominierende Terpen in fast allen Indica-Sorten.

  • Wirkungsweise: Myrcen erhöht die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Cannabinoide wie THC. Das bedeutet, die Wirkung tritt schneller und intensiver ein. Zudem wirkt es direkt muskelentspannend und interagiert mit den Opioid-Rezeptoren.
  • Effekt bei ADHS: Perfekt für den Feierabend und die Nacht. Es dämpft die körperliche Hyperaktivität (Zappeligsein, Muskelanspannung) und hilft dem Gehirn, die Reize des Tages loszulassen, um tiefen, erholsamen Schlaf zu finden. Tagsüber führt es bei ADHS-Betroffenen jedoch schnell zu Antriebslosigkeit.

Der heimliche Held: Beta-Caryophyllen

Wenn man über ADHS und Terpene spricht, darf Beta-Caryophyllen (würzig, pfeffrig) nicht fehlen.

  • Der Clou: Es ist das einzige bekannte Terpen, das direkt als Cannabinoid fungiert, indem es selektiv an den CB2-Rezeptor des Endocannabinoid-Systems andockt.
  • Effekt bei ADHS: Da der CB2-Rezeptor maßgeblich an der Regulierung von Entzündungsprozessen und der Freisetzung von Dopamin im Belohnungszentrum beteiligt ist, wirkt Caryophyllen stark angstlösend und stimmungsstabilisierend. Es nimmt der ADHS-Symptomatik die emotionale Schärfe (Frustrationsintoleranz, Impulsivität), ohne müde zu machen.

Zusammenfassung für die Praxis

Bei der Auswahl medizinischer Blüten lässt sich die ideale Wirkung über die Terpene steuern:

  • Für den Tag (Arbeit, Lernen): Profile mit hohem Pinen- und Limonengehalt (z. B. zur Steigerung von Dopamin und Acetylcholin), kombiniert mit moderaten Mengen Terpinolen für die Struktur.
  • Für den Abend (Runterkommen, Schlafen): Profile mit hohem Myrcen- und Linaloolgehalt (Linalool wirkt zusätzlich stark beruhigend, ähnlich wie Lavendel), um das Nervensystem in den Ruhezustand zu versetzen.

@Meep danke dir für diese sehr ausführliche Antwort! Auch wenn ich bisher kein Weed hatte dass den Brainfog in irgendeiner Weise besser macht… aber ich werde mir mal eine entsprechende Sorte zulegen und testen!

@chilichote Wenn es darum geht, Brainfog (Gehirnebel) – also diese dumpfe mentale Trägheit, Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit – mit Cannabis anzugehen, kommt es extrem auf das richtige chemische Profil (Chemotyp) an.

Zu viel THC bewirkt oft genau das Gegenteil und verstärkt den Nebel. Um den Kopf stattdessen klar, fokussiert und motiviert zu bekommen, sucht man gezielt nach Sorten mit bestimmten Terpenen (wie Pinen und Limonen) oder einem ausgewogenen CBD-Anteil, der die psychoaktive Verwirrung dämpft. Auch das seltene Cannabinoid THCV gilt als starker, fast “Koffein-ähnlicher” Fokus-Booster.

Hier sind die am häufigsten empfohlenen Sorten und Profile gegen Brainfog:

1. Reine “Fokus-Sativas” und THCV-Sorten

Diese Sorten sind für ein klares, zerebrales (geistiges) High bekannt, das oft als anregend und motivierend beschrieben wird – ideal für den Tag.

  • Jack Herer: Der absolute Klassiker für Produktivität. Durch die Kombination aus Pinen (wirkt bronchien- und gefäßerweiternd, fördert die Aufmerksamkeit) und Limonen (stimmungsaufhellend) bleibt der Kopf klar und fokussiert, ohne die typische “Verpeiltheit”.
  • Durban Poison: Eine reine afrikanische Landrasse, die oft einen natürlich hohen Gehalt an THCV (Tetrahydrocannabivarin) aufweist. Nutzer vergleichen die Wirkung oft mit einem Espresso: augenblickliche Klarheit, Fokus und ein energetischer Schub ohne körperliche Schwere.
  • Sour Diesel: Bekannt für ein schnelles, energetisches und sehr klares zerebrales High. Es hilft, mentale Blockaden zu lösen, sollte aber aufgrund der Potenz vorsichtig dosiert werden.
  • Super Lemon Haze: Durch das dominierende Terpen Limonen sehr erfrischend. Hält den Geist wachsam und eignet sich gut, um monotone Aufgaben mit Fokus abzuarbeiten.

2. CBD-reiche & ausgewogene Sorten (Der sicherere Weg)

Wenn der Brainfog durch Stress, Überreizung oder ADHS-ähnliche Symptome entsteht, sind THC-Bomben oft kontraproduktiv. Ausgewogene Sorten bringen Ruhe, ohne zu sedieren.

  • CBD Mango Haze: Ein 1:1 oder 1:2 (THC:CBD) Hybrid. Das CBD fängt die geistig vernebelnden Spitzen des THC ab, während die Sativa-Genetik und das fruchtige Terpenprofil sanft motivieren und den Kopf “aufräumen”.
  • Harlequin: Eine der bekanntesten CBD-dominanten Sorten. Sie bietet eine subtile, angstlösende Entspannung bei vollkommener mentaler Klarheit. Perfekt, wenn man tagsüber funktionieren muss.

Worauf du beim Terpenprofil achten solltest

Anstatt nur nach Namen zu gehen, lohnt sich in der Apotheke oder beim Coffeeshop-Besuch der Blick auf die Terpene. Für den mentalen Reset sind folgende Verbindungen entscheidend:

| Terpen | Wirkung | Vorkommen (Beispiele) |
| :— | :— | :— |

| Pinen | Fördert die Konzentration, kann der THC-bedingten Vergesslichkeit entgegenwirken | Jack Herer, OG Kush |
| Limonen | Stimmungsaufhellend, baut Stress und mentale Müdigkeit ab | Lemon Haze, Sour Diesel |
| Terpinolen | In geringen Mengen stark motivierend und energetisierend | Durban Poison, Jack Herer |

> Wichtiger Konsum-Tipp bei Brainfog:

> Die Konsumform spielt eine riesige Rolle. Edibles (Oraler Konsum) erzeugen beim Abbau in der Leber 11-Hydroxy-THC, was stark sedierend wirkt und den berüchtigten “Next-Day-Brainfog” extrem begünstigen kann. Für maximale Klarheit fahren viele Patienten mit der präzisen Mikrodosierung von Blüten über einen Dry-Herb-Vaporizer (Kräutervaporisator) bei niedrigen Temperaturen (ca. 160 °C bis 175 °C) am besten, da hierbei die flüchtigen, fokusfördernden Terpene wie Pinen zuerst verdampfen.
>

@chilichote bei Thema mirr biste beim richtigen gelandet. Hab ich sehr intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt :grin:

@Meep hömma, deinen Dissertationen nach glaub ich dir das sofort^^

Jack Herer (Auto) hatte ich letztens noch im Einkaufwagen. Gönn ich mir bei der nächsten Bestellung!